Die ANBU komplettiert das Rechnungswesen. Sie zeigt, welche Mittel in welcher Anlage stecken, wann Ersatz fällig wird und wie die Liquidität darauf reagieren sollte.
Neben FIBU und Kostenrechnung ist die Anlagenbuchhaltung die dritte Säule des Rechnungswesens. In der WinLine sind alle drei vollständig verzahnt. Sie wissen, welche finanziellen Mittel in welcher Anlage stecken, welche Nutzungsdauer zu erwarten ist – und wann Sie voraussichtlich eine Ersatzbeschaffung einplanen müssen. Die Abschreibungsmöglichkeiten sind flexibel: steuerrechtlich, handelsrechtlich und kalkulatorisch parallel.
Die Anlagenbuchhaltung ist mehr als eine Pflichtübung für die Bilanz. Sie ist ein Steuerungsinstrument für die Investitionsplanung. Wer weiß, dass in 14 Monaten die zentrale Produktionsmaschine abgeschrieben und wahrscheinlich ersatzbedürftig ist, kann rechtzeitig Angebote einholen, Finanzierung vorbereiten und den Investitionszeitpunkt mit geringer Auslastung zusammenlegen. Wer es nicht weiß, reagiert erst, wenn die Maschine ausfällt – und zahlt den Preis für Eilbestellungen.
In der WinLine ANBU bilden Sie das gesamte Anlagevermögen ab: Neuzugänge, Teilzugänge, Nachaktivierungen, Abgänge und Subanlagen. Auch Anhalte- und Schrottwerte können hinterlegt werden. Die Abschreibungsmethode legen Sie pro Anlage fest – linear, degressiv, leistungsabhängig, nach Nutzungsdauer oder kalkulatorisch für interne Zwecke. Steuerrechtliche und handelsrechtliche Bewertung laufen parallel, ohne dass Sie zwei Systeme pflegen müssten.
Auswertungen sind umfangreich: Anlagespiegel für die Bilanz, AfA-Vorschau für die kommenden Jahre, Zugangs- und Abgangslisten, Bestandsübersichten, jahresübergreifende grafische Auswertungen. Die Inventur wird dadurch planbar: Sie haben Standort, aktueller Buchwert und Zustand jeder Anlage jederzeit verfügbar. Differenzen treten nicht erst beim Jahresabschluss auf, sondern werden laufend transparent.
Die Integration in FIBU und Kostenrechnung macht den Unterschied zu Insellösungen. Abschreibungen werden automatisch verbucht, die Kostenrechnung zieht sie auf Kostenstellen und Kostenträger. Für das Controlling heißt das: Die tatsächlichen Vollkosten einer Maschine oder eines Produktionsprozesses sind inklusive Abschreibung sichtbar. Deckungsbeiträge stimmen. Investitionsentscheidungen basieren auf vollständigen Zahlen.
Kundenbeziehungen systematisch pflegen und wiederkehrende Abläufe automatisieren. CRM und Workflows sind hier ein einziges Modul.
Für Betriebe mit Fertigung: Durchlaufzeiten, Termine, Kapazitäten, Nachkalkulation. Grafischer Leitstand und Simulation inklusive.
Schluss mit dem Papierkeller: ARCHIV I für interne, ARCHIV II für alle Dokumente. Volltextsuche, automatische Beschlagwortung, revisionssicher.
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