Die WinLine KORE zeigt, welche Produkte, Kunden und Projekte profitabel sind. Daten aus FIBU, FAKT, PPS und Lohn laufen zusammen, die Aufteilung entsteht beim Buchen.
Wer Gewinn macht, weiß es. Wer profitabel ist pro Produkt, Kunde oder Region, weiß es oft nicht. Die Kostenrechnung in der WinLine schließt diese Lücke: Sie legen schon in den Stammdaten oder direkt bei der Buchung fest, wie Kosten auf Arten, Stellen und Träger verteilt werden. Daten aus Rechnungswesen, Warenwirtschaft, Produktion und Personal fließen zusammen. Das Ergebnis ist kein Jahresbericht, sondern ein permanentes Steuerungsinstrument.
Die erste Dimension sind die Kostenarten. Sie beantworten die Frage "Welche Kosten entstehen?" – Personalkosten, Materialkosten, Energiekosten, Abschreibungen, externe Dienstleistungen. Im WinLine-System werden sie systematisch gegliedert und bilden das Rückgrat jeder weiteren Auswertung. Die Kostenarten stimmen automatisch mit den FIBU-Konten überein, weil die KORE auf denselben Buchungen aufsetzt.
Die zweite Dimension sind die Kostenstellen. Sie beantworten "Wo entstehen die Kosten?" – Abteilungen, Filialen, Maschinen, Regionen, Projekte. Jede Buchung wird – bereits bei der Erfassung oder über Verteilungsschlüssel – auf eine oder mehrere Kostenstellen umgelegt. Der Controller sieht monatlich, welche Bereiche im Budget sind und welche nicht. Abweichungen werden mit dem Soll-Ist-Vergleich sofort sichtbar, nicht erst beim Jahresabschluss.
Die dritte Dimension – der eigentlich spannende Teil – sind die Kostenträger. Sie beantworten "Wofür entstehen die Kosten?" – Produkte, Aufträge, Projekte, Kunden, Dienstleistungen. Hier zeigt sich, welche Artikel profitabel sind und welche nur aus Gewohnheit im Sortiment bleiben. Die Deckungsbeitragsrechnung ermittelt pro Produkt oder Auftrag die Differenz zwischen Erlös und variablen Kosten. Produkte mit negativem Deckungsbeitrag sind Kandidaten für eine Preiserhöhung oder Streichung – und viele Betriebe entdecken bei der Einführung der KORE, dass sie solche Produkte schon länger pflegen, ohne es zu wissen.
LIAN und Projektcontrolling ergänzen das Bild. LIAN zeigt die Liquiditätslage und die erwarteten Ein- und Ausgänge der kommenden Wochen – inklusive Zahlungsmoral der Kunden. Das Projektcontrolling kombiniert das FAKT-Modul PROJECT mit der KORE und liefert für jedes Projekt geplante vs. tatsächliche Kosten, Deckungsbeitrag und Ergebnis pro Projektmanager. Für Betriebe mit vielen parallel laufenden Projekten ist das oft der eigentliche Grund, die KORE einzuführen.
Kostenrechnung ist kein bürokratischer Akt, sondern ein Steuerungsinstrument. Die Dimensionen greifen ineinander.
Welche Kosten entstehen? Personal, Material, Energie, Abschreibungen.
Wo entstehen sie? Abteilung, Filiale, Maschine, Region.
Wofür entstehen sie? Produkt, Projekt, Auftrag, Kunde.
Soll-Werte definieren, Abweichungen automatisch sichtbar.
Liquiditätsanalyse: Ein- und Ausgänge der kommenden Wochen.
Deckungsbeitrag zeigt, wo wirklich verdient wird – und wo nicht.
Abweichungen werden gemeldet, bevor sie kritisch werden.
Keine Konsolidierung aus mehreren Systemen mehr nötig.
Jedes Projekt hat einen Deckungsbeitrag. Auch Ihre Projektleiter.
Ab etwa 20 Mitarbeitern lohnt sich die Frage, welche Bereiche profitabel sind – vorher oft auch schon. Und: Die KORE ist kein separates Programm, sondern ein FIBU-Modul. Einmal eingerichtet, entsteht keine Mehrarbeit. Im Gegenteil: Excel-Tabellen für Controlling werden überflüssig. Der Erkenntnisgewinn ist sofort da.