Das WinLine PPS steuert Ihre komplette Fertigung – von der Angebotssimulation bis zur Nachkalkulation. Durch die Verbindung zu FAKT, FIBU und ANBU sehen Sie jeden Auftrag ganz, nicht nur einen Ausschnitt.
In Betrieben mit eigener Fertigung entscheidet die Planung über Termintreue, Marge und Nervenkostüm. Das PPS hält Ihre Durchlaufzeiten kurz, überwacht Termine und Kapazitäten, ermittelt optimale Bestände und plant den wirtschaftlichen Einsatz Ihrer Maschinen. Und weil Material, Arbeitszeit und Geld über die Integration in die WinLine ERP-Welt zusammengeführt werden, sehen Sie bei jedem Auftrag, ob er wirklich profitabel war – nicht erst am Jahresende.
Schon beim Angebot rechnet das PPS mit. Eine Simulation zeigt, ob der Liefertermin realistisch ist, welche Kapazitäten frei sind und welche Material-Wiederbeschaffungszeiten ins Spiel kommen. Sie können zwischen zwei Optimierungsmodi wählen: schnellste Variante (für Eiltermine) oder günstigste Variante (wenn Zeit keine Rolle spielt). Das Ergebnis ist keine Zahl aus dem Bauch, sondern eine Aussage aus dem System – mit der Sie ruhigen Gewissens kalkulieren.
Wird der Auftrag erteilt, geht er per Klick von der FAKT ins PPS. Rohmaterial und Halbfertigprodukte werden disponiert. Fehlendes Material landet automatisch im Bestellvorschlag der Warenwirtschaft. Die Ressourcenplanung verteilt die Arbeitsgänge auf Maschinen und Mitarbeiter – wahlweise grob (für mehrere Wochen im Voraus) oder minutengenau (für die kommende Woche). Vorwärtsterminierung ab Startdatum oder Rückwärtsterminierung ab Liefertermin – beides geht.
Der grafische Leitstand ist dabei das tägliche Cockpit des Fertigungsleiters. Eine Zeitachse zeigt alle laufenden Aufträge, Engpässe werden farbig markiert, Schichtzeiten und Fehlzeiten sind hinterlegt. Wird ein Auftrag vorgezogen, ziehen Sie ihn per Drag & Drop an die neue Position – und sehen sofort, welche Folgeaufträge sich verschieben. Keine Rechenarbeit, keine Rückfragen, keine Überraschungen.
Nach Abschluss des Fertigungsauftrags kommt der ehrlichste Teil: die Nachkalkulation. Ist-Material gegen Soll-Material, tatsächliche Arbeitszeit gegen kalkulierte, Rüstzeiten, Ausschuss, Overhead. Sie sehen pro Auftrag, ob gerechnet worden ist – und wenn nicht, warum. Wer Fremdfertigung einsetzt, ergänzt das Modul FFG: Der Fremdfertiger wird als eigener Lagerort geführt, Materiallieferungen, Transportzeiten und Rückbuchungen laufen automatisch.
Das PPS steht nicht allein. Daten aus der Produktion fließen automatisch in Lagerwirtschaft, Auftragsbearbeitung, Finanz- und Anlagenbuchhaltung sowie Kostenrechnung.
Fremdfertigung: externe Vergabe mit Materiallieferung, Lieferpapieren und automatischer Rückbuchung.
Handels- und Fertigungsstücklisten: einfache Fertigungsprozesse direkt in der Warenwirtschaft.
Produktionsaufträge vorab durchrechnen – schnellste oder günstigste Variante.
Grafische Steuerung der Produktion, Umplanung per Drag & Drop.
Engpässe sind Wochen vorher sichtbar. Kein Anruf vom Kunden zwingt Sie in die Umplanung.
Jeder Auftrag hat eine Nachkalkulation. Sie wissen, wo Sie verdienen und wo nicht.
Material wird automatisch aus Fertigungsaufträgen disponiert. Stillstände wegen Fehlteilen werden selten.
Der Leitstand zeigt Leerläufe und Überlast. Sie planen, bevor das Problem da ist.
Genau für individuelle Fertigung ist das PPS gemacht. Einzelstück, Serie, Varianten – alles in einem System. Was der Standard nicht abdeckt, passen wir branchenspezifisch an. Updatefähig, dokumentiert, mit klaren Zuständigkeiten. Die meisten Kunden stellen nach einigen Monaten fest: Die eigenen Prozesse waren am Ende weniger Sonderfall als gedacht.